2025-V

Projekte 2025

Inklusives Theater für Alle

Projekt vom 1. Juni 2024 – 31. Mai 2026


Menschen mit Behinderung und junge Geflüchtete finden schwer Zugang zu Bildung. Auch Kultur-Angebote sind für sie schwerer zu erreichen als für andere. Warum? Weil die Angebote nicht die Bedürfnisse und Fähigkeiten dieser Menschen berücksichtigen.


Dieses Projekt möchte für Menschen mit Behinderung und Geflüchtete bessere Bedingungen schaffen. Die künstlerische Ausbildung für Menschen mit Behinderung soll besser unterstützt werden. Ebenso die künstlerische Ausbildung von jugendlichen Geflüchteten.


Es gibt nur wenige Kultureinrichtungen und Schulen, die Menschen mit Behinderungen aufnehmen. Oder die jungen Geflüchteten eine Chance geben. Wir wollen herausfinden, wie man diese Situation verbessern kann. Dafür wollen wir herausfinden, wie die kreative Ausbildung in Deutschland funktioniert. Danach wollen wir einen Plan entwickeln. Er soll zeigen, wie die Situation verbessert werden kann. Wie kann die Ausbildung inklusiver werden? Wie können Menschen mit Behinderung besser auf Schauspielschulen vorbereitet werden? Das wollen wir herausfinden.


Dieses Thema soll mehr in die Öffentlichkeit gelangen. Und natürlich auch an Einrichtungen herangetragen werden. Das Projekt soll Inklusion und Chancengleichheit fördern. Ganz besonders im Bereich Kultur.


Menschen mit Behinderung haben das Recht auf Teilhabe in der Arbeitswelt. Und sie haben ein Recht auf Kultur. Das darf nicht vergessen werden. Seit 2009 ist die Chancengleichheit in Deutschland im Gesetz festgeschrieben. Der Alltag zeigt uns, dass es noch viel zu tun gibt. Junge Menschen mit einer Behinderung haben genau so Träume, wie Nichtbehinderte. Sie haben Wünsche, was ihre Zukunft und ihre berufliche Tätigkeit betrifft. Oft werden Menschen mit Behinderung abgelehnt. Oder sie fühlen sich aufgrund zu vieler Barrieren nicht willkommen. Auch junge Geflüchtete müssen Hürden überwinden. Zum Beispiel Sprachprobleme. Oder, dass Vorkenntnisse und offizielle Nachweise anerkannt werden. Zum Beispiel Ausbildungen.


Dabei sollen alle Jugendlichen die gleichen Chancen bekommen. Das ist eine Aufgabe für die ganze Gesellschaft. Sie brauchen die gleichen Chancen, um ihre künstlerischen Talente zu entwickeln. Und um ihre beruflichen Träume zu verfolgen.



Anmeldung für das Projekt: HIER

www.level11projekt.de

„Theater auf Rädern“

gefördert von Aktion Mensch.

Projekt vom 15.05.2023 – 14.11.2025


„Theater auf Rädern“ heißt dieses Projekt. Es ist für Kinder und Jugendliche zwischen 3 und 18 Jahren. Sie sind in einer öffentlichen Bremer Einrichtung untergebracht.

Das Angebot ist für die Teilnehmenden kostenlos. Wir kommen zu ihnen. Bei uns kann man einfach kreativ mitmachen. Dabei passen wir unser Programm genau daran an, was die Kinder brauchen.

Wir richten uns bewusst an Kinder und Jugendliche in diesen besonderen Situationen. Wir wollen ihnen Teilhabe möglich machen. Dabei hilft uns das Mittel „Theater“. Durch Theater entdecken die Kinder und Jugendlichen ihre eigene Kreativität. Es wird für sie leichter, kreativ zu sein. Und sie können so an Themen arbeiten, die für sie schwer sind. Sogar Themen, die ihre belastende Situation betreffen. So lernen sie, damit besser umzugehen.


Auch die Angehörigen sollen angesprochen und beteiligt werden im Projekt. Besonders bei jüngeren Kindern. Sie werden nicht ohne Erwachsene mitmachen können. Sie benötigen Unterstützung und Ansprache.


Die Einrichtungen, in denen die Kinder leben, sind Flüchtlingsheime und Übergangsheime. Sie liegen meist in benachteiligten Bremer Stadtteilen. Die AWO Bremen ist der größte Anbieter. Sie hat der Zusammenarbeit für dieses Projekt gerne zugestimmt.

„Wir sind ALLE besonders!“

gefördert von Aktion Mensch.

Projekt vom 1. Januar 2023 bis 31. August 2026


Das Projekt „Wir sind ALLE besonders!“ kann bis 2026 weitergeführt werden.


Menschen mit und ohne Behinderungen sollen in Deutschland die gleichen Chancen haben.
Das steht seit 2009 in einem Gesetz. Im Alltag ist das oft schwer. Denn wie das genau gelöst werden soll, wurde nicht festgelegt. Darum ist es wichtig, dass alle Bürgerinnen und Bürger mitmachen. Inklusion muss überall im Alltag stattfinden. Zum Beispiel am Arbeitsplatz, in der Schule oder beim Sport. Und auch in der Kultur. Alle Menschen sollen überall mitmachen können. Das nennt sich Teilhabe. Und diese Teilhabe muss für alle normal werden.


In der Wirklichkeit sieht es leider ganz anders aus. Viele Menschen haben Probleme. Menschen mit Behinderungen fühlen sich oft allein.


Unser neues Angebot ist für Menschen mit Behinderung. Sie sollten zwischen 6 und 27 Jahren alt sein. Und sie sollten möglichst Wurzeln in anderen Ländern haben. Welche Art von Behinderung sie haben, spielt keine Rolle. Auch nicht, ob sie eine dauerhafte Erkrankung haben. Und genauso wenig, aus welcher Kultur sie stammen. Die sexuelle Ausrichtung spielt ebenfalls keine Rolle.


Die Teilnehmenden arbeiten mit behinderten und nichtbehinderten Jugendlichen zusammen. Sie machen gemeinsam Projekte. Vielleicht fahren sie in den Ferien gemeinsam weg. Oder nehmen an Treffen mit Menschen aus der ganzen Welt teil. Zusammen lernen sie neue Freunde – und sich selbst – kennen. So muss sich niemand mehr allein fühlen.


Das Projekt ist vor allem für junge Menschen mit Behinderungen aus Bremen. Es hilft ihnen, leichter Kunst zu machen.

Film ab – mein Leben in Bremen, gefördert von Aktion Mensch

Projekt vom 1. August 2024 bis 30. Juni 2025


Die Integration von ukrainischen Geflüchteten betrifft alle Menschen. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine flohen viele Familien nach Deutschland. Wie können Ankommen und Integration gelingen? Dieses Thema behandelt das Projekt „Film ab – mein Leben in Bremen!“


Das Projekt richtet sich an bis zu 20 junge ukrainische Jugendliche. Die Gruppe wird in einem selbstgedrehten Video von ihren eigenen Erfahrungen berichten. Wie haben sie selbst die erste Zeit in Bremen erlebt? Wie waren ihre ersten Eindrücke in der fremden Stadt?


Aber die Jugendlichen sprechen vor der Kamera nicht nur über sich selbst. Sie begleiten auch junge ukrainische Schauspieler vom „Theater 11“. Das ist ein internationales Theater für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Es befindet sich mitten in Bremen. Die Projektgruppe befragt Schauspieler und Angehörige nach ihren Erfahrungen mit der Integration. Haben sie die Bremer als offen und freundlich erlebt? Oder war es schwierig, Kontakt zu den Menschen in Bremen zu bekommen?


Für diese Schauspieler ist das Theater 11 mehr als nur ein Hobby. Es gibt ihnen Sicherheit und eine Gemeinschaft. Das Video soll auch zeigen, wie Kunst zur Integration beitragen kann. Kann Theaterarbeit eine schnellere Eingliederung von Geflüchteten in die Gesellschaft fördern? Helfen künstlerische, soziale und psychologische Beiträge beim Ankommen und Bleiben?


Die aktive Beteiligung aller Teilnehmenden spielt eine wichtige Rolle. Die Gruppenmitglieder sind an allen Schritten des Projekts beteiligt. So entsteht ein lebensnahes und wahrheitsgetreues Gemeinschaftswerk über die Situation der Geflüchteten. Vom ersten Dreh bis zur Fertigstellung des Videos ist Teamarbeit gefragt. Auch die Interviewfragen erstellen die Jugendlichen in gemeinsamer Absprache.


Sie lernen aber ebenso Gefahren und Nutzen beim Surfen im Internet kennen. Über Datenschutz beispielsweise oder hilfreiche Technik beim Bedienen des Smartphones.


Integration von Geflüchteten so hautnah zu erleben, ist ein spannendes Thema. Ganz allgemein soll das Video Integrationsarbeit sichtbar machen. Das ist besonders wichtig, da sich mittlerweile viele von der Ukrainehilfe abwenden. Die Präsentation vor der Presse macht die Situation wieder sichtbarer.

InCamp Inklusive Jugendbegegnung

Projekt vom 3. Juli bis 10. Juli 2025


Jugendliche aus 4 verschiedenen Ländern treffen sich in Oldenburg im Theater Wrede. Manche von ihnen haben eine Behinderung, manche nicht. Das Treffen findet 8 Tage lang im Juli 2025 statt.


 „InCamp 2025“ heißt dieses Projekt.
Teilnehmen können 30 junge Menschen bis 27 Jahren.


Das „InCamp 2025“ ist eine einzigartige Gelegenheit. Die Teilnehmenden haben unterschiedliche Kulturen. Sie leben in sehr unterschiedlichen Situationen. Darüber können sie sich austauschen. Junge Menschen mit und ohne Behinderung lernen voneinander. Sie sind gemeinsam kreativ und lernen so neue Sichtweisen kennen.


Im Mittelpunkt des Camps stehen verschiedene Arbeitsgruppen. Sie sind immer inklusiv – also für alle. Manche Kurse werden von echten Profis aus unterschiedlichen Ländern angeleitet. Diese Gruppen heißen „Masterclasses“. Dabei geht es vor allem um Theater, Darstellung, Musik und Bewegung. Auch digitale Formen sind möglich. Und immer arbeiten wir inklusiv – also so, dass alle mitmachen können.


Die Teilnehmenden können ihre persönlichen Talente einbringen. Sie können aber auch neue Fähigkeiten entdecken. Sie können andere Leute in ihrem Alter aus anderen Kulturen kennenlernen. Sie lernen kennen, wie andere leben. Und vielleicht bleiben sie danach in Kontakt. Das Programm fördert die persönliche Entwicklung. Die Teilnehmenden können sich kreativ ausprobieren. Es stärkt gleichzeitig auch das Bewusstsein. Die Teilnehmenden lernen, was Vielfalt, Teilhabe und Barrierefreiheit in verschiedenen Ländern bedeuten.


So entsteht ein Raum, in dem alle Respekt vor anderen haben. Sie lernen, die Situation von anderen nachzuempfinden. Und sie gestalten gemeinsam.

Sommer Camp 2025

Projekt vom  21. Juli. bis 31. Juli 2025 in der Sächsischen Schweiz


Das Feriencamp ist für alle Kinder und Jugendlichen. Egal, ob sie eine Beeinträchtigung haben oder nicht. Sie sollten aber aus benachteiligten Stadtteilen Bremens kommen. Es handelt sich meist um Menschen aus anderen Ländern. Sie können eingewandert oder geflüchtet sein. Das Camp bietet Raum für alle. Die Teilnehmenden können sich kreativ ausprobieren. Oder sie lernen gemeinsam etwas. Im Mittelpunkt steht die Frage: „Was sind meine Ziele im Leben? Welcher Beruf könnte zu mir passen?“ Auch fragen wir: "Bremen ist bunt – was bedeutet das eigentlich?"


Wir bemühen uns gerade um Spenden. Dadurch sollen die Teilnehmenden so wenig bezahlen, wie möglich.

„Die Welt beginnt bei mir“

Projekt vom 1. Juli 2023 – 31. Dezember 2025


Förderung über
„Kultur macht STARK!“

„Mein Land – Zeit für Zukunft“ der Türkischen Gemeinde in Deutschland e.V.


Projektpartner: Oberschule an der Helsinkistraße und Sportgarten Bremen


Bei diesem Projekt geht es darum, wie man sich selbst sieht. Und darum, wie man mit Gewalt umgeht, die man selbst erlebt hat.


Unsere Partner sind der „Sportgarten Bremen“ und die „Oberschule an der Helsinkistraße“. Wir führen das Projekt gemeinsam durch. Jeweils 30 Kinder und Jugendliche lernen hier den richtigen Umgang mit Medien. Geplant sind 3 Durchläufe.


Das Projekt setzt ein anderes Projekt fordert. Nämlich das Projekt „my planet – ich kann was bewegen“. Die Kenntnisse und Erfahrungen daraus werden in dieses Projekt einfließen. „Die Welt beginnt bei mir“ ist aber ein in unabhängiges Einzelprojekt. Es besteht aus mehreren Phasen.


Was muss ich beim Austausch von Informationen über das Smartphone beachten? Sind alle Nachrichten so geschrieben, wie sie wirklich gemeint sind? Oder bedeuten sie etwas, das man nicht gleich erkennen kann? Das gilt für gesprochene und geschriebene Mitteilungen. Und wie ist das mit Körpersprache? Wie drücke ich mit Händen und dem Gesicht etwas ohne Worte aus? Das passiert uns oft unbewusst. Das heißt, ohne dass ich es bemerke. Das alles wird Thema in diesem Projekt sein.


Durch die Corona-Pandemie kam es zum sogenannten „Home Schooling“. Schülerinnen und Schüler haben zuhause Unterricht über das Internet bekommen. Für die meisten war das sehr ungewohnt. Dieses Projekt hilft besonders denen, die wenig Erfahrung mit Computern haben. Es zeigt, wie man mit dem Computer richtig umgeht.


Die Teilnehmenden erlebten 3 große Phasen des Projekts. Anschließend zeigten die Kinder und Jugendlichen ihre Ergebnisse. Die erste Präsentation war am 23. und 24. März 2024. Veranstaltungsort waren die Räume an der Friedrich-Karl-Straße 54, 28205 Bremen.

Inklusives Schauspiel, inklusiver Tanz: Meine ersten Schritte

Projekt vom 1. Januar 2024 bis  31. Dezember 2025. Gemeinsam mit dem Projektpartner aus Spanien


Auch Menschen mit Behinderungen sollen künstlerische Berufe oder Tätigkeiten lernen können. Aber wie gut gelingt das? Wie sind die Bedingungen dafür? Und wie können wir das ganz konkret verbessern? Das schauen wir uns in diesem Projekt mit Partnern aus Spanien an. Es gibt nur wenige Kultureinrichtungen und Schulen, die Menschen mit Behinderungen aufnehmen.


Zum Beispiel: Was benötigen junge Menschen, bevor sie in eine Schauspielschule gehen? Oder in eine Tanzschule? Wie kann man sie darauf besser vorbereiten?


Menschen mit Behinderung wird zu oft zu wenig zugetraut. Sie müssen sich oft anhören: „Du kannst das nicht. Ich werde es für dich tun.“ Sie können dann nicht selbst entscheiden und sind nicht selbst verantwortlich. Menschen mit Behinderungen müssen oft viel aufholen. Viele konnten nicht von Jugend an in Theater gehen. Oder zu Ballettschulen oder besonderen Schulen für Kunst. So konnten sie ihre Talente nicht entdecken oder ausbauen. Deshalb haben sie noch viel zu lernen, bevor eine Ausbildung möglich ist.

Wer beruflich in der Kunst arbeitet, braucht besondere Fertigkeiten. Man muss auch selbst besondere Verantwortung übernehmen. Man benötigt die richtige Einstellung. Das lernen Menschen mit Behinderung, durch praktische, künstlerische Arbeit. Indem sie „es machen“. Inklusives Tanzen und darstellendes Spiel hat also nichts mit Wohltätigkeit zu tun.


Es geht darum, dass alle gleich sind. Alle Menschen, die Kunst machen, bringen ihren Teil ein. Der wichtigste Wert ist es, professionell zu sein. Denn das erwarten alle Beteiligten.

Diese Angebote gibt es viel zu selten in Europa. Mit unserem Projekt wollen wir als Partner voneinander lernen. Wir wollen Strategien entwickeln. Und uns für inklusive Theater- und Tanzausbildungen stark machen.


Die Erfahrungen aus einem anderen Land ermöglichen andere Sichtweisen. Es ist immer gut, funktionierende Lösungen von anderen anzusehen und sich auszutauschen.


Der Blick über die Grenze stärkt unsere eigenen Fähigkeiten. Wir verstehen andere Kulturen. Wir erweitern unsere persönlichen Kontakte.


Als weiteres Ziel wollen wir eine Art Leitfaden erstellen. In ihm wollen wir die Ergebnisse des Projekts festhalten. So können wir die Ergebnisse für künftige Projekte nutzen.


Es sind drei persönliche Treffen geplant im Projektzeitraum.

Internationale Jugendbegegnung

Projekt vom 3. Januar bis 7. Januar 2025

Ort: gleichzeitig im Internet und vor Ort in Bremen

 

Die große internationale Jugendbegegnung fand wieder in Bremen statt. Jugendgruppen aus 6 europäischen Ländern haben daran teilgenommen. Sie kamen aus Finnland, Bulgarien, Rumänien, Estland, Tschechien und Deutschland.


In diesem Jahr ging es um die digitale Welt von jungen Menschen. Sie ist auf der einen Seite ein Segen mit vielen Möglichkeiten. Und auf der anderen Seite ist die digitale Welt eine Gefahr. Sie kann Gedanken und Gefühle gefährden. Durch sie kann es zu Mobbing kommen. Junge Menschen vergleichen sich ständig mit dem, was sie sehen. Und nicht zuletzt die Frage, was einem das Internet anzeigt.


Dabei beschäftigten uns mehrere Fragen. Welche Werbung bekommen wir zu sehen? Welchen Einfluss haben sogenannte Influencer? Wie werden wir noch beeinflusst?


An den Tagen in Bremen haben wir meist in gemischten Kleingruppen gearbeitet. Neben dem großen Thema der digitalen Welt gab es kreative Übungen. Die waren dazu da, uns locker zu machen.


Es waren Tage mit vielen Aufgaben. Mit einer großen Abschluss-Veranstaltung haben sich alle am Ende verabschiedet. Neue Freundschaften sind entstanden. Und viele neue digitale Kenntnisse wurden erworben.

Ich. Echt. Stark.

Projekt vom 15. Dezember 2024 bis 31. Juli 2025


Das Kinderhilfswerk hat es mit Geld unterstützt.


Das Projekt war für Kinder und Jugendliche zwischen 8 und 17 Jahren. Ihre Familien kamen aus anderen Ländern zu uns. Manche mussten flüchten. Diese jungen Menschen haben oft schwierige Erfahrungen mit anderen Menschen erlebt. Sie mussten sich oft Situationen anpassen, die andere bestimmt haben. Wer so etwas erlebt, benötigt Kraft. Dieses Projekt stärkt die Jugendlichen.
Es macht ihre Persönlichkeit wieder stark. Dafür nutzt es Theaterstücke, Arbeitsgruppen und kreative Kunstformen.


Es gibt 3 Theaterstücke für die verschiedenen Altersgruppen. Die Teilnehmenden sprechen dabei über den Druck in Gruppen. Sie lernen, wie sie sich selbst sehen. Sie finden gute Wege gegen den Druck von anderen. Die Teilnehmenden bauen das Bild für die Bühne selbst. Sie entwickeln die Kleidung für das Theater selbst. Und sie erfinden die Musik für das Stück selbst. Es gibt Kurse für Fotos und für Filme.

Die Kinder und Jugendlichen bekommen so mehr Vertrauen in sich. Sie lernen, sich kreativ auszudrücken.

 

Bewegen ist Leben.

Gefördert von Erasmus Sport.

Zeitraum: 60 Tage im Jahr 2025.


Eine Fachkraft aus unserem Team ist zu Gast in Spanien. Sie besucht dort unseren Partner „Taller de Talentos“. Sie wird dort Fachkräfte bei der Arbeit begleiten. Dazu sagt man Hospitation oder auch „job shadowing“.

Die Organisation in Spanien ist neu. Wir wollen ihr helfen, mehr Bewegung in ihre Arbeit einzubeziehen.

Alle Trainer und Honorarkräfte sollen von unserem Besuch etwas haben. Unsere Fachkraft möchte dort etwas hinter die Kulissen schauen. Und sich möchte erfahren, wie die Leitung in Spanien arbeitet. Gerade neu gegründete Organisationen müssen bestimmte Lösungen finden. Und sie müssen Entscheidungen treffen. Genau das möchte unsere Fachkraft lernen. Sie kann sich dadurch weiterbilden und ihr Fachwissen teilen.

 


Let`s move - Bewegung für ALLE

Projekt vom 1. Mai 2025 bis 30. April 2026


5 junge Menschen aus Bremen leiten dieses Projekt. Es geht 12 Monate lang. Der Verein „Integration durch Kunst“ begleitet es.


Wir bieten mehr Bewegung durch Tanz für junge Bremer an. Das Projekt ist besonders für benachteiligte Kinder, Jugendliche und junge Mütter. Wir wollen überwiegend junge Menschen aus anderen Ländern in Bremen erreichen. Das können zugewanderte oder geflüchtete Menschen sein. Auch Menschen mit Behinderung sind bei uns willkommen.


Die Idee hatten wir beim Schauen von Olympia in Paris. Wir erkannten: Bewegung macht Spaß in der Gruppe. Wenn man gemeinsam kämpft oder sogar gewinnt, entsteht etwas Einzigartiges. Eine ganze besondere Dynamik. Dieses Gefühl in der Gruppe reißt einen mit.


Im Alltag haben wir alle zu wenig Spaß bei Bewegung. Wir haben uns gefragt: „Wie können wir das ändern?“ Gerade junge Menschen benötigen Angebote und eine Motivation, sich mehr zu bewegen. Tanzen in der Gruppe macht Spaß. Laute Musik treibt einfach an.


Wir planen drei verschiedene Tanz-Veranstaltungen.

- Die Kinderdisco ist für Kinder und Jugendlich zwischen 6 und 14 Jahren.
- Tanzen für Jugendliche zwischen 15 und 22 Jahren.
- Und Tanzen für junge Mütter zwischen 18 und 30 Jahren.


Alle Gruppen sind überwiegend für Menschen aus anderen Ländern. Sie sind immer offen für Menschen mit Behinderung. Wir planen pro Tanzveranstaltung mit 10 bis 25 Teilnehmenden. Durch eine Moderation soll die Veranstaltung für alle ein Gewinn sein.

Solidaritätsprojekt "Girl Power - wie geht das?"

Start 2024 für 12 Monate.

Das Projekt wird von 5 jungen Frauen geleitet und durchgeführt. Sie hatten die Idee dafür. Das Projekt wird von der Europäischen Union mit Geld unterstützt. Es stärkt die Teilnehmenden so, dass sie Dinge von selbst anfangen. Und sie lernen, sich für eine Sache einzusetzen.


"Girl Power - wie geht das?" heißt das Projekt. „Girl Power“ meint dabei die Stärke von Mädchen und jungen Frauen. Wir haben uns das Ziel gesetzt, jungen Mädchen zu helfen. Sie sollen ihre eigene innere Stärke und Schönheit erkennen. Und sie sollen sich selbst und was sie können als wertvoll empfinden. Dies soll im Verlauf des Projekts noch gesteigert werden. Bestehende Hindernisse sollen angesprochen werden. Und es soll ein Raum für Verbesserungen entstehen. Er soll die Mädchen bei dieser Entwicklung unterstützen.


Die Mädchen müssen sich frei machen von anderen. Sie sollen sich von unfairen Meinungen befreien. Und von Bewertungen durch andere. Das müssen sie lernen. Denn dies ist besonders wichtig. Sie sind wertvoll und einzigartig!

Auch schauen wir darauf, welche Gewohnheiten die Mädchen haben. Und woran sie glauben. Gewohnheiten und Glaubenssätze werden oft schon in der Kindheit verankert. Wir fragen, welche Glaubenssätze für sie schwierig sind. Welche sie behindern. Und wir unterstützen sie, sich von hinderlichen Glaubenssätzen zu lösen.“


Das Projekt geht über 12 Monate. Es wird vom Verein „Integration durch Kunst “ begleitet.

Wo ist Lotti?

„Wo ist Lotti?“ – so heißt unser Theaterstück. Die Zuschauer erleben, wie Kinder spielerisch einen Platz in der Welt suchen. Die Welt ist chaotisch. Aber wenn sie zusammenhalten, wird es schon werden. Am Ende finden alle ihren Platz.


Im Mittelpunkt stehen Mut und Freundschaft. Und das Bewusstsein der eigenen Stärke. Zusammen erarbeitet Ihr Euch das Stück rund um die Figur Lotti. Dabei hilft Euch die Regisseurin Kira Petrov.


Es werden 24 Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren mitmachen. Manche stehen zum ersten Mal auf einer Bühne. Wir arbeiten mit Teilnehmenden aus vielen Ländern. Sie leben in benachteiligten Stadtteilen Bremens.


Das fertige Stück ist für Kinder und Jugendliche gedacht. Es spricht aber genauso erwachsene Zuschauer an. Es handelt von Freundschaft und Mut.


Premiere ist am 21. und 22. Juni 2025

Regenbogenflagge - was bedeutet das eigentlich?

Wir haben zwei neue Projekte. "Regenbogenflagge – was bedeutet das eigentlich?" heißt das eine. Das andere: "Meine Familie ist bunt". Beide Projekte haben ein Ziel. Sie sollen die Demokratie fördern. Sie sollen Verständnis aufzeigen für eine bunte Gesellschaft.


Teilnehmen sollen junge Menschen aus Bremen. Am besten soll die Gruppe möglichst bunt gemischt sein. Wir wollen uns mit dem Thema „Regenbogengesellschaft“ beschäftigen. So können alle die Grundsätze der bunten Gesellschaft in Bremen verstehen. Dafür machen wir Arbeitsgruppen.


Wir setzen uns kreativ mit dem Thema auseinander. Die Teilnehmenden sollen aktiv mitmachen und selbst mitbestimmen. Sie sollen sich selbst zum Thema umhören. Das Ergebnis dieser Recherche präsentieren sie am Ende vor der Gruppe.


Bei beiden Projekten sollen sich die Teilnehmenden selbst eine Meinung bilden. Dabei wird gut auf das Alter der Teilnehmenden geachtet. Alle sollen verstehen, was Vielfalt in der Gesellschaft bedeutet.

WE ARE THE FUTURE

Wie können Kinder bewusst etwas für die Umwelt tun? Darum geht es in diesem Projekt. Die Kinder sollten zwischen 6 und 12 Jahren sein. Gefördert wird das Projekt von der „DFL Stiftung“.

Was können Kinder aktiv tun? Wie kann Bewegung als Mittel zum Lernen genutzt werden? Was bedeutet es, Müll zu vermeiden? Wie spart man Rohstoffe? Und was tut man, um die Umwelt für lange Zeit zu erhalten? Und vor allem: Wie hängt das alles zusammen? 


Dieses Projekt läuft 6 Monate lang. Die Teilnehmenden lernen in praktischen Arbeitsgruppen. Aber auch in Bewegungsspielen und bei einer öffentlichen Aktion. Sie verstehen, welche Möglichkeiten sie selbst im Alltag umsetzen können. Das Projekt vermittelt nicht nur Wissen. Es stärkt die Teilnehmenden auch, selbst zu entscheiden, wie sie handeln. Und es fördert den Gedanken, zusammenzugehören.


Wir verbinden verschiedene Methoden. Einerseits die Möglichkeit, an Bewegung teilzunehmen. Andererseits Ausflüge. Und zum Dritten eine Aktion, die andere Menschen öffentlich wahrnehmen können. Dadurch lernen die Teilnehmenden: Umweltschutz ist nichts Kompliziertes. Und nichts, was nur im Kopf stattfindet. Sondern jeder Mensch kann aktiv Einfluss auf seine Umwelt nehmen.

Der bunte Weg nach Oz


„Der bunte Weg nach Oz“ ist ein Theaterprojekt. Kinder und Jugendliche können mit der Kunst des Theaters in Kontakt kommen. Dabei ist es egal, wo ihre Wurzeln liegen. Ob sie aus einem anderen Land stammen oder nicht. Sie können sich und verschiedene Dinge ausprobieren. Und sie lernen, sich selbst, ihre Talente und Interessen kennen.


Dadurch werden sie stärker. Sie gewinnen an Selbstbewusstsein. Grundlage ist die Geschichte vom "Zauberer von Oz". So wie in dem Buch gestalten wir eine fantasievolle Bühnenreise. Im Buch macht sich die Hauptfigur Dorothy auf den Weg. Zusammen mit ihren Freunden entdeckt sie eine neue Welt. In unserem Projekt machen das die Kinder und Jugendlichen. Sie gehen gemeinsam einen Weg der künstlerischen Begegnung.


Wir erzählen auf eigene Weise die Geschichte. Diese Inszenierung ist ein Ort der Vielfalt. Wir geben Gelegenheiten zum Austausch. Die Teilnehmenden können gegenseitig voneinander und miteinander lernen. Dabei gibt es keinen Druck. Sie müssen keine Leistung bringen. Das Ergebnis ist nicht so wichtig, wie die gemeinsame Zeit mit anderen.


Am Ende muss kein perfektes Ergebnis herauskommen. Wichtiger ist es, dass die Teilnehmenden durch ihre künstlerische Arbeit gemeinsam wachsen. Wir haben die Geschichte vom Zauberer von Oz frei verändert. Sie ist für uns ein Beispiel. Es geht um eine Reise durch Ängste, Freundschaft, Mut, und Unterschiedlichkeit. Die Geschichte bringt uns bei, unsere eigene Stimme zu finden.


Am Ende steht eine Aufführung auf der Bühne. Wir präsentieren ein Musiktheater. Mit vielfältigen künstlerischen Möglichkeiten. Es gibt Figuren aus festem Stoff. Wir spielen live Musik, tanzen und spielen Theater. Diese Aufführung ist der Höhepunkt für die 40 jungen Teilnehmenden.

Inklusion und Kultur: Was ist zu tun?


Unser Verein möchte noch inklusiver arbeiten. Dieses Projekt bietet uns die Chance dazu. Wir können uns dabei noch einmal überprüfen. Wir können Fragen klären, um Antworten oder Lösungen zu finden. Dazu nutzen wir Arbeitsgruppen und Fortbildungen. Dadurch sammeln wir gemeinsam Ideen. Damit wir Kulturprojekte noch passender für alle Menschen anbieten. Das soll uns als Verein für lange Zeit helfen. Denn wir wollen noch mehr Teilnehmende mit einer Beeinträchtigung erreichen. Auch sie sollen immer Teil unserer Projekte und Theaterkultur werden.

Das Projekt lief vom 1. Oktober 2025 bis 31. August 2026. Es wurde gefördert vom Fonds Soziokultur.

Frieden ist möglich


Dieses Projekt will junge Menschen aus der Ukraine und Russland zusammenbringen. Die Projektgruppe besteht aus 5 jungen Menschen. Sie leben gerade in Bremen, haben aber russische oder ukrainische Wurzeln. Sie sollen sich möglichst ohne den Einfluss von Erwachsenen begegnen. Wir sagen dazu „auf Augenhöhe“. Dafür bieten wir Raum und Zeit. Die Teilnehmenden sollen sich austauschen. Und sie können gemeinsam an Themen arbeiten. Zum Beispiel lernen sie, wie man falsche Nachrichten besser erkennt.

Wir wollen erreichen, dass junge Menschen sich eine eigene Meinung bilden. Denn wir sind der Meinung, dass alle Menschen in Frieden leben möchten. Das Projekt wird unterstützt vom Verein „Integration durch Kunst“. Das Projekt wird von einer Initiative mit Geld unterstützt. Sie heißt „CHILDREN JUGEND HILFT“.

Zwischen den Sprachen – Jugendliche im Spannungsfeld von Herkunft und Gesellschaft


Junge Menschen vermeiden es oft, vor Fremden in ihrer Heimatsprache zu sprechen. Warum? Was haben sie für Gründe? Welche Reaktionen der Gesellschaft bewegen sie dazu? Sie fühlen sich meist hin- und hergerissen zwischen zwei Welten. Sie gehören doch zu beiden Sprachen: der Familiensprache und der neuen Landessprache.


Unsere Teilnehmenden haben Wurzeln in Kasachstan, der Ukraine oder Russland. Ihre Familien kommen aus diesen Ländern. Was sie verbindet, ist nicht ein Herkunftsland. Sie verbindet die Sprache. Und die Suche nach einem Platz. Ein Platz zwischen dem, was war und dem, was kommen soll. Der Krieg gegen die Ukraine spielt auch eine Rolle. Auch er trägt dazu bei, sich für die Familiensprache zu schämen. Man möchte dazugehören. Man möchte nicht zu einer Seite des Kriegs gehören. Und schon gar nicht nur so gesehen werden. Und so verleugnen einige bereits ihre Herkunft. Das heißt: Sie sprechen nicht darüber, wo sie herkommen.


Im Zentrum steht ein russisches Märchen. Viele kennen es aus ihrer Kindheit. Es heißt: Buratino. Doch diesmal geht es nicht um den bekannten Helden. Es geht um die Nebenfigur Karabas Barabas. Gemeinsam stellen wir uns Fragen. Warum ist er so geworden, wie er ist? Was hat er verloren? Und was bedeutet das für uns?


Bei Treffen und in Arbeitsgruppen setzen wir uns mit den Fragen auseinander. Das machen wir künstlerisch, mit Sprache und ganz persönlich. Die Teilnehmenden schreiben eigene Texte. Sie entwickeln Szenen, gestalten Figuren und Bühnenbilder. Sie arbeiten mit Stimme, Bewegung und Ausdruck. Ob Deutsch oder Russisch – egal! Ihre Sprachen fließen ganz selbstverständlich ein. Es geht um Erinnern, Erfinden und Erkennen. Und um eine neue Erfahrung. Sie lernen: Aus der eigenen Sichtweise kann etwas Gemeinsames entstehen. Das Ergebnis soll in 2026 auf die Bühne und vor Publikum kommen.


Das Projekt läuft vom 15. Oktober bis 30. Juni 2026.

Inklusion - wie geht das?

Projekt vom 8. bis 11. Oktober 2025 in Valencia.


4 Tage lang haben sich unsere Fachkräfte im Oktober ausgetauscht. Dabei haben sie einen neuen Partner im spanischen Alicante kennengelernt.

Wir haben zusammen das Thema Inklusion von allen Seiten betrachtet. Dabei haben wir neue Ideen bekommen. Sie sollen unseren Verein inklusiver machen.

Wir haben mit verschiedenen Methoden gearbeitet. Unter anderem gab es Arbeitsgruppen, Diskussionen und Arbeit in Kleingruppen. Darin haben wir auch praktisch gearbeitet. Wir finden: Es war eine gute Mischung. Unsere Partnerschaft wurde gestärkt. Durch den Austausch haben wir neue Ideen bekommen.

Cybermobbing, KI, Influencer - ICH im Netz echt oder fake?


Projekt vom 13. bis 18. Oktober 2025: Internationale Jugendbegegnung in Spanien


Welchen Einfluss hat das Internet auf Jugendliche? Wie wirken Influencer? Wie Künstliche Intelligenz, kurz: KI? Wie entsteht Mobbing im Internet und was kann man dagegen tun? Und wie beeinflussen mich Algorithmen – also die Anweisungen mit denen Programme funktionieren? Mit all diesen Themen beschäftigten sich die 30 teilnehmenden Jugendlichen.


In Workshops und in kreativer Theater-Arbeit beschäftigten wir uns mit dem Internet. Wir arbeiteten auch mit digitalen Medien. Und wir arbeiteten gute und schlechte Punkte in Arbeitsgruppen heraus.


In der kreativen Arbeit entstanden kleine, abwechslungsreiche Videos. Wir führten Interviews und drehten einen Kurzfilm zu den Themen. Für den Abschluss am letzten Abend entwickelten wir Theaterszenen. Die Jugendlichen lernten dadurch einen bewussteren Blick auf Künstliche Intelligenz. Sie wussten mehr darüber, wie Apps programmiert werden. Und sie haben mehr über digitale Risiken erfahren. Gleichzeitig lernten sie, mit modernen Medien besser umzugehen. Sie erstellten Fotos, Video und Tonaufnahmen. Und sie haben diese Aufnahmen bearbeitet. Die Mischung aus inhaltlicher Arbeit und kreativem Ausdruck kam gut an.

Bühne für Vielfalt - Theater für mehr Demokratie

Projekt vom 1. Dezember 2025 bis 30. November 2027


Viele Dinge machen Menschen Angst. Dazu gehören auch die Krisen der letzten Jahre. Zum Beispiel die Corona-Krise, steigende Preise und Kriege. Auch Fremdenfeindlichkeit gehört dazu. Die Sorge darum behindert Kinder und Jugendliche. Sie setzen sich mehr mit ihrer Angst auseinander. Und weniger mit ihrem Leben, ihrer Zukunft und den eigenen Hobbys. Sie haben weniger Wünsche und Träume. Oder sie setzen sich weniger damit auseinander.

Angriffe auf Minderheiten nehmen zu. Das betrifft zum Beispiel schwarze und jüdische Menschen. Und auch Menschen, die russisch sprechen. Auch an Schulen gibt es oft Gewalt und Mobbing unter Kindern und Jugendlichen. Lehrkräfte und Familien wissen nicht, was sie tun können. Junge Menschen erleben Diskriminierung. Sie fühlen sich ohnmächtig und wertlos.


Im Normallfall kann ein junger Mensch ohne Hilfe sein Leben regeln. Bei manchen ist das anders. Sie brauchen Hilfe – bekommen aber oft nicht genug. Das hat die Untersuchung "Teilhabeatlas" für Bremen gezeigt. In manchen Bremer Stadtteilen leben viele arme Menschen. Das verhindert, dass Kinder gesund aufwachsen. Sie haben auch weniger Zugang zu stärkenden Freizeitangeboten.


Das Projekt will Kinder und Jugendliche stärken. Sie sollen lernen, wer sie sind. Sie sollen sich mehr mit Politik auseinandersetzen. Sie lernen, Diskriminierung und rechtsextremes Handeln zu erkennen. Und sie lernen, wie sie damit umgehen können. Theater ist dafür eine gute Möglichkeit. Das Theater ist ein sicherer Raum. Die Jugendlichen können hier lernen, sich auszudrücken und Konflikte zu lösen. Und sie lernen alle gemeinsam.


Die Ergebnisse des Projektes werden als kleine Aufführungen und Theaterstücke präsentiert. Direkt in den betroffenen Stadtteilen – aber auch darüber hinaus. Dadurch sollen auch andere Menschen in der Gegend davon erfahren. So können sich die Darstellenden mit dem Publikum austauschen. Auch Menschen ohne solche Ängste können darüber erfahren. Und sie bringen ihre Sicht auf die Situation ein. Denn auch das Publikum hat eine Rolle. Selbst dann, wenn es nur im Zuschauerraum sitzt.


Das Projekt macht Jugendliche stark. Die jungen Menschen werden aufgeklärt. Aber auch die übrige Bevölkerung. Experten begleiten das Projekt. Sie sprechen über Ungleichheit in der Gesellschaft.

Theaterspiel fördert viele Fähigkeiten. Dazu gehören Aufmerksamkeit und das eigene Wahrnehmen.

Man benötigt dafür das Gedächtnis. Man kann sich mit Sprache und dem Körper ausdrücken. Man lernt, wie man sicher und stark auftritt. Die Jugendlichen lernen auch, verlässlich und pünktlich zu handeln. Außerdem regt Theater die Fantasie an – von allen, die mitmachen.