2026-V

Projekte 2026

Bühne für Vielfalt - Theater für mehr Demokratie

Ein Projekt vom 1. Dezember 2025 bis 30. November 2027.

 

Viele Dinge machen Menschen Angst. Dazu gehören auch die Krisen der letzten Jahre. Zum Beispiel die Corona-Krise, steigende Preise und Kriege. Auch Fremdenfeindlichkeit gehört dazu. Die Sorge darum behindert Kinder und Jugendliche. Sie setzen sich mehr mit ihrer Angst auseinander. Und weniger mit ihrem Leben, ihrer Zukunft und den eigenen Hobbys. Sie haben weniger Wünsche und Träume. Oder sie setzen sich weniger damit auseinander.

Angriffe auf Minderheiten nehmen zu. Das betrifft zum Beispiel schwarze und jüdische Menschen. Und auch Menschen, die russisch sprechen. Auch an Schulen gibt es Gewalt und Mobbing unter Kindern und Jugendlichen. Lehrkräfte und Familien wissen nicht, was sie tun können. Junge Menschen erleben Diskriminierung. Sie fühlen sich ohnmächtig und wertlos.


Im Normallfall kann ein junger Mensch ohne Hilfe sein Leben regeln. Bei manchen ist das anders. Sie brauchen Hilfe – bekommen aber oft nicht genug. Das hat die Untersuchung "Teilhabeatlas" für Bremen gezeigt. In manchen Bremer Stadtteilen leben viele arme Menschen. Das verhindert, dass Kinder gesund aufwachsen. Sie haben auch weniger Zugang zu stärkenden Freizeitangeboten.


Das Projekt will Kinder und Jugendliche stärken. Sie sollen lernen, wer sie sind. Sie sollen sich mehr mit Politik auseinandersetzen. Sie lernen, Diskriminierung und rechtsextremes Handeln zu erkennen. Und sie lernen, wie sie damit umgehen können. Theater ist dafür eine gute Möglichkeit. Das Theater ist ein sicherer Raum. Die Jugendlichen können hier lernen, sich auszudrücken und Konflikte zu lösen. Und sie lernen alle gemeinsam.


Die Ergebnisse des Projektes werden als kleine Aufführungen und Theaterstücke präsentiert. Direkt in den betroffenen Stadtteilen – aber auch darüber hinaus. Dadurch sollen auch andere Menschen in der Gegend davon erfahren. So können sich die Darstellenden mit dem Publikum austauschen. Auch Menschen ohne solche Ängste können darüber erfahren. Und sie bringen ihre Sicht auf die Situation ein. Denn auch das Publikum hat eine Rolle. Selbst dann, wenn es nur im Zuschauerraum sitzt.


Das Projekt macht Jugendliche stark. Die jungen Menschen werden aufgeklärt. Aber auch die übrige Bevölkerung. Experten begleiten das Projekt. Sie sprechen über Ungleichheit in der Gesellschaft.


Theaterspiel fördert viele Fähigkeiten. Dazu gehören Aufmerksamkeit und das eigene Wahrnehmen.

Man benötigt dafür das Gedächtnis. Man kann sich mit Sprache und dem Körper ausdrücken. Man lernt, wie man sicher und stark auftritt. Die Jugendlichen lernen auch, verlässlich und pünktlich zu handeln. Außerdem regt Theater die Fantasie an – von allen, die mitmachen.

 

Inklusives Theater für Alle

Projekt vom 01.06.2024 bis 31.05.2026

 

Menschen mit Behinderung und junge Geflüchtete finden schwer Zugang zu Bildung. Auch Kultur-Angebote sind für sie schwerer zu erreichen als für andere. Warum? Weil die Angebote nicht die Bedürfnisse und Fähigkeiten dieser Menschen berücksichtigen.


Dieses Projekt möchte für Menschen mit Behinderung und Geflüchtete bessere Bedingungen schaffen. Die künstlerische Ausbildung für Menschen mit Behinderung soll besser unterstützt werden. Ebenso die künstlerische Ausbildung von jugendlichen Geflüchteten.


Es gibt nur wenige Kultureinrichtungen und Schulen, die Menschen mit Behinderungen aufnehmen. Oder die jungen Geflüchteten eine Chance geben. Wir wollen herausfinden, wie man diese Situation verbessern kann. Dafür wollen wir herausfinden, wie die kreative Ausbildung in Deutschland funktioniert. Danach wollen wir einen Plan entwickeln. Er soll zeigen, wie die Situation verbessert werden kann. Wie kann die Ausbildung inklusiver werden? Wie können Menschen mit Behinderung besser auf Schauspielschulen vorbereitet werden? Das wollen wir herausfinden.


Dieses Thema soll mehr in die Öffentlichkeit gelangen. Und natürlich auch an Einrichtungen herangetragen werden. Das Projekt soll Inklusion und Chancengleichheit fördern. Ganz besonders im Bereich Kultur.


Menschen mit Behinderung haben das Recht auf Teilhabe in der Arbeitswelt. Und sie haben ein Recht auf Kultur. Das darf nicht vergessen werden. Seit 2009 ist die Chancengleichheit in Deutschland im Gesetz festgeschrieben. Der Alltag zeigt uns, dass es noch viel zu tun gibt. Junge Menschen mit einer Behinderung haben genau so Träume, wie Nichtbehinderte. Sie haben Wünsche, was ihre Zukunft und ihre berufliche Tätigkeit betrifft. Oft werden Menschen mit Behinderung abgelehnt. Oder sie fühlen sich aufgrund zu vieler Barrieren nicht willkommen. Auch junge Geflüchtete müssen Hürden überwinden. Zum Beispiel Sprachprobleme. Oder, dass Vorkenntnisse und offizielle Nachweise anerkannt werden. Zum Beispiel Ausbildungen.


Dabei sollen alle Jugendlichen die gleichen Chancen bekommen. Das ist eine Aufgabe für die ganze Gesellschaft. Sie brauchen die gleichen Chancen, um ihre künstlerischen Talente zu entwickeln. Und um ihre beruflichen Träume zu verfolgen.


ANMELDUNG FÜR DAS PROJEKT HIER

www.level11projekt.de

„Wir sind ALLE besonders!“

gefördert von Aktion Mensch.

Zeitraum: 1. Januar 2023 bis 31. August 2026


Menschen mit und ohne Behinderungen sollen in Deutschland die gleichen Chancen haben.
Das steht seit 2009 in einem Gesetz. Im Alltag ist das oft schwer. Denn wie das genau gelöst werden soll, wurde nicht festgelegt. Darum ist es wichtig, dass alle Bürgerinnen und Bürger mitmachen. Inklusion muss überall im Alltag stattfinden. Zum Beispiel am Arbeitsplatz, in der Schule oder beim Sport. Und auch in der Kultur. Alle Menschen sollen überall mitmachen können. Das nennt sich Teilhabe. Und diese Teilhabe muss für alle normal werden.


In der Wirklichkeit sieht es leider ganz anders aus. Viele Menschen haben Probleme. Menschen mit Behinderungen fühlen sich oft allein.


Unser neues Angebot ist für Menschen mit Behinderung. Sie sollten zwischen 6 und 27 Jahren alt sein. Und sie sollten möglichst Wurzeln in anderen Ländern haben. Welche Art von Behinderung sie haben, spielt keine Rolle. Auch nicht, ob sie eine dauerhafte Erkrankung haben. Und genauso wenig, aus welcher Kultur sie stammen. Die sexuelle Ausrichtung spielt ebenfalls keine Rolle.


Die Teilnehmenden arbeiten mit behinderten und nichtbehinderten Jugendlichen zusammen. Sie machen gemeinsam Projekte. Vielleicht fahren sie in den Ferien gemeinsam weg. Oder nehmen an Treffen mit Menschen aus der ganzen Welt teil. Zusammen lernen sie neue Freunde – und sich selbst – kennen. So muss sich niemand mehr allein fühlen.


Das Projekt ist vor allem für junge Menschen mit Behinderungen aus Bremen. Es hilft ihnen, leichter Kunst zu machen.

Let`s move - Bewegung für ALLE

Zeitraum: 1. Mai 2025 bis 30. April 2026

 

5 junge Menschen aus Bremen leiten dieses Projekt. Es geht 12 Monate lang. Der Verein „Integration durch Kunst“ begleitet es.

 

Wir bieten mehr Bewegung durch Tanz für junge Bremer an. Das Projekt ist besonders für benachteiligte Kinder, Jugendliche und junge Mütter. Wir wollen überwiegend junge Menschen aus anderen Ländern in Bremen erreichen. Das können zugewanderte oder geflüchtete Menschen sein. Auch Menschen mit Behinderung sind bei uns willkommen.


Die Idee hatten wir beim Schauen von Olympia in Paris. Wir erkannten: Bewegung macht Spaß in der Gruppe. Wenn man gemeinsam kämpft oder sogar gewinnt, entsteht etwas Einzigartiges. Eine ganze besondere Dynamik. Dieses Gefühl in der Gruppe reißt einen mit.


Im Alltag haben wir alle zu wenig Spaß bei Bewegung. Wir haben uns gefragt: „Wie können wir das ändern?“ Gerade junge Menschen benötigen Angebote und eine Motivation, sich mehr zu bewegen. Tanzen in der Gruppe macht Spaß. Laute Musik treibt einfach an.


Wir planen drei verschiedene Tanz-Veranstaltungen.

- Die Kinderdisco ist für Kinder und Jugendlich zwischen 6 und 14 Jahren.
- Tanzen für Jugendliche zwischen 15 und 22 Jahren.
- Und Tanzen für junge Mütter zwischen 18 und 30 Jahren.


Alle Gruppen sind überwiegend für Menschen aus anderen Ländern. Sie sind immer offen für Menschen mit Behinderung. Wir planen pro Tanzveranstaltung mit 10 bis 25 Teilnehmenden. Durch eine Moderation soll die Veranstaltung für alle ein Gewinn sein.

Inklusion und Kultur: Was ist zu tun?


Unser Verein möchte noch inklusiver arbeiten. Dieses Projekt bietet uns die Chance dazu. Wir können uns dabei noch einmal überprüfen. Wir können Fragen klären, um Antworten oder Lösungen zu finden. Dazu nutzen wir Arbeitsgruppen und Fortbildungen. Dadurch sammeln wir gemeinsam Ideen. Damit wir Kulturprojekte noch passender für alle Menschen anbieten. Das soll uns als Verein für lange Zeit helfen. Denn wir wollen noch mehr Teilnehmende mit einer Beeinträchtigung erreichen. Auch sie sollen immer Teil unserer Projekte und Theaterkultur werden.

Das Projekt lief vom 1. Oktober 2025 bis 31. August 2026. Es wurde gefördert vom Fonds Soziokultur.

Zwischen den Sprachen – Jugendliche im Spannungsfeld von Herkunft und Gesellschaft


Junge Menschen vermeiden es oft, vor Fremden in ihrer Heimatsprache zu sprechen. Warum? Was haben sie für Gründe? Welche Reaktionen der Gesellschaft bewegen sie dazu? Sie fühlen sich meist hin- und hergerissen zwischen zwei Welten. Sie gehören doch zu beiden Sprachen: der Familiensprache und der neuen Landessprache.


Unsere Teilnehmenden haben Wurzeln in Kasachstan, der Ukraine oder Russland. Ihre Familien kommen aus diesen Ländern. Was sie verbindet, ist nicht ein Herkunftsland. Sie verbindet die Sprache. Und die Suche nach einem Platz. Ein Platz zwischen dem, was war und dem, was kommen soll. Der Krieg gegen die Ukraine spielt auch eine Rolle. Auch er trägt dazu bei, sich für die Familiensprache zu schämen. Man möchte dazugehören. Man möchte nicht zu einer Seite des Kriegs gehören. Und schon gar nicht nur so gesehen werden. Und so verleugnen einige bereits ihre Herkunft. Das heißt: Sie sprechen nicht darüber, wo sie herkommen.


Im Zentrum steht ein russisches Märchen. Viele kennen es aus ihrer Kindheit. Es heißt: Buratino. Doch diesmal geht es nicht um den bekannten Helden. Es geht um die Nebenfigur Karabas Barabas. Gemeinsam stellen wir uns Fragen. Warum ist er so geworden, wie er ist? Was hat er verloren? Und was bedeutet das für uns?


Bei Treffen und in Arbeitsgruppen setzen wir uns mit den Fragen auseinander. Das machen wir künstlerisch, mit Sprache und ganz persönlich. Die Teilnehmenden schreiben eigene Texte. Sie entwickeln Szenen, gestalten Figuren und Bühnenbilder. Sie arbeiten mit Stimme, Bewegung und Ausdruck. Ob Deutsch oder Russisch – egal! Ihre Sprachen fließen ganz selbstverständlich ein. Es geht um Erinnern, Erfinden und Erkennen. Und um eine neue Erfahrung. Sie lernen: Aus der eigenen Sichtweise kann etwas Gemeinsames entstehen. Das Ergebnis soll in 2026 auf die Bühne und vor Publikum kommen.

 

Das Projekt läuft vom 15. Oktober bis 30. Juni 2026.

Der bunte Weg nach Oz


„Der bunte Weg nach Oz“ ist ein Theaterprojekt. Kinder und Jugendliche können mit der Kunst des Theaters in Kontakt kommen. Dabei ist es egal, wo ihre Wurzeln liegen. Ob sie aus einem anderen Land stammen oder nicht. Sie können sich und verschiedene Dinge ausprobieren. Und sie lernen, sich selbst, ihre Talente und Interessen kennen.


Dadurch werden sie stärker. Sie gewinnen an Selbstbewusstsein. Grundlage ist die Geschichte vom "Zauberer von Oz". So wie in dem Buch gestalten wir eine fantasievolle Bühnenreise. Im Buch macht sich die Hauptfigur Dorothy auf den Weg. Zusammen mit ihren Freunden entdeckt sie eine neue Welt. In unserem Projekt machen das die Kinder und Jugendlichen. Sie gehen gemeinsam einen Weg der künstlerischen Begegnung.


Wir erzählen auf eigene Weise die Geschichte. Diese Inszenierung ist ein Ort der Vielfalt. Wir geben Gelegenheiten zum Austausch. Die Teilnehmenden können gegenseitig voneinander und miteinander lernen. Dabei gibt es keinen Druck. Sie müssen keine Leistung bringen. Das Ergebnis ist nicht so wichtig, wie die gemeinsame Zeit mit anderen.


Am Ende muss kein perfektes Ergebnis herauskommen. Wichtiger ist es, dass die Teilnehmenden durch ihre künstlerische Arbeit gemeinsam wachsen. Wir haben die Geschichte vom Zauberer von Oz frei verändert. Sie ist für uns ein Beispiel. Es geht um eine Reise durch Ängste, Freundschaft, Mut, und Unterschiedlichkeit. Die Geschichte bringt uns bei, unsere eigene Stimme zu finden.


Am Ende steht eine Aufführung auf der Bühne. Wir präsentieren ein Musiktheater. Mit vielfältigen künstlerischen Möglichkeiten. Es gibt Figuren aus festem Stoff. Wir spielen live Musik, tanzen und spielen Theater. Diese Aufführung ist der Höhepunkt für die 40 jungen Teilnehmenden.

Frieden in Europa - nur ein Traum?


Internationale Jugendbegegnung in Bremen 02.01. – 06.01.2026 


60 junge Menschen aus ganz Europa treffen sich in Bremen. Diese internationale Jugendbegegnung dauerte vom 2. Januar bis 6. Januar 2026. 

 

Die Angst vor einem Krieg mitten in Europa wächst. Diese Angst hindert Menschen daran, Pläne für die Zukunft zu machen. Wie kann man diese Angst stoppen? Wie kann man sich davon abgrenzen, um nicht krank zu werden? Viele Fragen zum Thema Frieden wurden behandelt. Wir sprachen auch über die Grenzen der Europäischen Union. Jugendliche wurden dadurch gestärkt.

Kultur Inklusion Theater K.I.T.2026

Jugendliche mit und ohne Behinderungen aus unterschiedlichen Ländern treffen sich in Bremen. Diese internationale inklusive Jugendbegegnung findet vom 30. Januar bis 4. Februar 2026 statt.



Es ist schon das zweite Treffen dieser Art. Es richtet sich an Theatergruppen jeder Art. Auch an solche, die keinen offiziellen Auftrag haben. Die Theatergruppen müssen aber mit jungen Menschen mit und ohne Behinderung arbeiten. Jede Gruppe kann ein Theaterstück mitbringen.


Es gibt kreative Workshops und Diskussionen. Wie können junge Menschen in der Theaterwelt mitwirken? Damit setzen wir uns auseinander. Welche Hürden gibt es? Und welche Chancen entstehen? Das wollen wir genauer beleuchten. Dafür schauen wir uns gute Beispiele an. Es werden Gäste erwartet aus Italien, Spanien, Norwegen und Polen.

Im Spiel gleich - Theater als Sprache der Inklusion

1. bis 8. Januar 2026

Fachkräfte aus 3 Ländern treffen sich vom 1. bis 8. Januar 2026. Sie kommen aus Polen, der Ukraine und Deutschland. Gefördert wird das Treffen vom Auswärtigen Amt und dem Deutschpolnischen Jugendwerk.

Wie funktioniert die Theater-Arbeit für alle in diesen Ländern? Darüber tauschen sich die Fachleute aus. Denn „Theater“ ist für uns eine Sprache, die alle verstehen und sprechen. Welche Methoden kann man anwenden? Wie gelingt es, dass alle Menschen mitmachen können? Also, dass die Projekte wirklich inklusiv sind? Wir wenden Bewegung und Rollenspiele an. Wir reagieren spontan und arbeiten mit unserem Körper. Dabei können auch Alltagsgegenstände helfen. Beispielsweise Luftballons, bunte Tücher oder Gegenstände, mit denen man Musik machen kann.

Oma - bitte spiel mit mir!

Dies ist ein Projekt für die Gemeinschaft – also für alle. Es findet vom 1. Mai 2026 bis 30. April 2027 statt.


Das Projekt wird geleitet und durchgeführt von 5 jungen Menschen aus Bremen. Es geht über 12 Monate. Der Verein „Integration durch Kunst“ begleitet das Projekt.


Wir wollen ältere und junge Menschen zusammenbringen. Die älteren sind schon länger in Bremen, stammen aber aus anderen Ländern. Die Kinder und Jugendlichen sind neu in Deutschland. Sie haben nur einen kleinen Teil ihrer Familie um sich. Es gibt Nachmittage zum gemeinsamen Spielen. Oder wir machen gemeinsame Ausflüge. So können beide Gruppen in Kontakt kommen und sich kennenlernen.


Das Angebot soll Spaß machen. Wir wollen anregen, die Spiele aus der Heimat zu spielen. Auch in der Heimatsprache. Und wir wollen Neues in Bremen entdecken. Dabei lernen die Teilnehmenden „nebenbei“, besser Deutsch zu sprechen.


In den benachteiligten Stadtteilen Bremens leben viele Menschen, die flüchten mussten. Oder deren Wurzeln in anderen Ländern liegen. Ältere Menschen leiden oft unter Einsamkeit. Man hat jetzt festgestellt: Kinder und Jugendliche auch! Unser Projekt kann helfen, dass man sich weniger einsam fühlt. Dabei helfen Spiel und Spaß und neue Kontakte. Vielleicht auch Gespräche in der Muttersprache. Wer mitmacht, kann zufriedener und stärker werden.

Alice im Wunderland

1. Januar bis 31. Dezember 2026


Das Projekt "Alice im Wunderland" ist für etwa 40 Jugendliche. Sie können aus Deutschland kommen oder aus anderen Ländern. Das Ziel: Die Teilnehmenden sollen mit Theater-Kunst in Kontakt kommen. Sie können Dinge ausprobieren. Dadurch lernen die Jugendlichen ihre Talente und Neigungen kennen. So werden sie selbstbewusster. Sie entwickeln Stärke.


Die Grundlage für das Projekt ist die Geschichte von "Alice im Wunderland". Gemeinsam gestalten wir die fantasievolle Reise von Alice auf der Bühne. Wir erleben ihren Weg, auf dem sie viele Begegnungen hat. In der Geschichte geht es um Vielfalt. Alice trifft auf unterschiedlichste Menschen. Sie sind alle gleich viel wert.


Auch unsere Darstellung auf der Bühne ist ein Ort der Vielfalt. Sie ist ein Ort zum Austauschen. Und ein Ort, an dem man gegenseitig voneinander lernen kann. Hier gibt es keinen Druck. Das Üben ist wichtiger als das Ergebnis. Alle sollen gemeinsam durch die Kunst wachsen, besser werden.


Für unsere Darstellung verändern wir die Geschichte von Alice etwas. Alice zeigt Gefühle wie Angst und Mut. Auch Freundschaft und Fantasie spielen eine wichtige Rolle. Wer teilnimmt, findet seine eigene Stimme.


Zum Abschluss gibt es mehrere Aufführungen. Sie bilden den Höhepunkt für die 40 Jugendlichen. Dieses Projekt stärkt ein Jahr lang die Jugendlichen. Es stärkt ihr Selbstbewusstsein und ihre Kraft, sich auszudrücken. Auch die Kreativität der Jugendlichen wird gestärkt. Sie erleben eine andere Welt – in der man vieles ausprobieren kann. Sie lernen sie sich selbst besser kennen.

Move & Groove - Tanz dein Leben!

Bewegen und Spaß haben: Tanz Dein Leben!


1. März bis 31. Dezember 2026


„Beweg Dich und hab Spaß“. So könnte man das Projekt „Move und Groove – Tanz dein Leben!“ übersetzen. Es ist ein offenes Tanzprojekt für Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren. Dabei tanzen die Teilnehmenden Hip-Hop und Modern Dance.


Wir treffen uns jede Woche und lernen neue Bewegungen. Die Teilnehmenden entwickeln dabei eigene Tanz-Abfolgen und gestalten Auftritte. Tanzen lernen ist dabei die eine Seite. Die andere ist: Spaß an Bewegung und gemeinsames Ausprobieren. Dadurch stärken alle ihr Selbstbewusstsein.


Uns begleiten Menschen, die professionelle Erfahrung darin haben, anderen das Tanzen beizubringen. Sie stärken den Zusammenhalt in der Gruppe. Wer mitmacht, kann hier so tanzen, wie er ist.

Girlpower - ich sehe meine Stärken

Projektzeitraum April 2026


Mädchen haben Stärke! So könnte man das englische „Girlpower“ übersetzen. Dieses Projekt richtet sich an Frauen und Mädchen. Wir wollen sie dabei unterstützen, ihre innere Stärke zu erkennen. Sie sollen sich wertvoll fühlen und erkennen, was sie können. Wir sprechen über Hindernisse, die sie einschränken. Und wir bieten einen Raum für Veränderungen zum Guten. Die Frauen und Mädchen können sich bei uns selbst entfalten. Das heißt: sich ausprobieren und kennenlernen. Wir wollen ihnen beibringen, dass es egal ist, was andere sagen. Sie sind einzigartig!

 

Das Projekt richtet sich gezielt an Mädchen und junge Frauen. Sie sollten zwischen 16 und 24 Jahren alt sein. Und sie sollten aus Familien mit wenig Geld stammen. Sie können auch aus anderen Ländern kommen. Besonders diese Menschen beschäftigen sich sonst oft nicht mit diesen Themen. Denn sie haben kaum die Möglichkeit dazu.

Sommer Camp 2026

Projekt vom 10. bis 17. Juli in Springe


Das Feriencamp ist für alle Kinder und Jugendlichen. Egal, ob sie eine Beeinträchtigung haben oder nicht. Sie sollten aber aus benachteiligten Stadtteilen Bremens kommen. Es handelt sich meist um Menschen aus anderen Ländern. Sie können eingewandert oder geflüchtet sein. Das Camp bietet Raum für alle. Die Teilnehmenden können sich kreativ ausprobieren. Oder sie lernen gemeinsam etwas. Wir bemühen uns gerade um Spenden. Dadurch sollen die Teilnehmenden so wenig bezahlen, wie möglich.